Greenkeeping /// Pitchmarken richtig ausbessern !

Die Niederschläge in Deutschland lagen im Februar ca. 10% über dem Durchschnitt. Dies ist natürlich eine gute Nachricht für die Böden in Deutschland, die durch die trockenen Sommer der vergangenen Jahre jeden Tropfen Regen gut gebrauchen können.

Für unseren Golfplatz ist dies entsprechend ebenfalls sehr gut. Der Boden ist jedoch trotz des trockenen und sonnigen Wetters der letzten Tage immer noch sehr weich. Dies führt bei dem hohen Spielbetrieb, den wir aktuell haben, auch zu einer erhöhten Belastung.

Sichtbar wird das besonders bei den Einschlägen auf dem Grün – den Pitchmarken. Prallt ein Ball auf das kurzgeschorene Grün, so hinterlässt er eine tiefe Delle auf der Grasoberfläche, die sogenannte Pitchmarke.
Laut einer Untersuchung der PGA ist diese Beschädigung ohne eine umgehende Behandlung vier bis sechs Wochen sichtbar und die beschädigte Stelle bietet einen guten Nährboden für Pilzbefall oder andere Krankheiten.  Repariert man jedoch die Pitchmarke nach kurzer Zeit, so ist die Fläche bereits nach einem Tag wieder vollständig erholt und es ist keine Spur von der Beschädigung zu sehen.

Wichtig ist also, dass Sie als erste Handlung auf dem Grün Ihre Pitchmarke entfernen. Im Idealfall sogar eine zweite oder dritte, falls Ihnen diese ins Auge fallen. Wichtig ist, dass Sie die Pitchmarke richtig reparieren! Mit Ihrer Pitchgabel dürfen Sie den „Krater“ nicht nach oben drücken, sondern die Ränder der Pitchmarke werden nach innen gedrückt ohne dass die Graswurzeln nach oben kommen.

Wie man die Pitchmarke richtig ausbessert, zeigt Ihnen dieses YouTube Video:  Pitchmarke richtig ausbessern

 

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